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Der Nachbar hat immer die süßeren Kirschen
Zur Zeit gibt es eine längere Diskussion über Wandel und Status unseres Projektes. Zikula steht mit der Version 1.3 mal wieder an ein größerer Umbruch bevor und es gibt Verunsicherung darüber, wie es weitergeht. Ich bin jetzt seit fast 10 Jahren dabei und haben viele, viele Leute kommen und gehen gesehen. Ich kann mich noch an meine erste Installation erinnern und sie mit dem aktuellen Stand zum Beispiel von kaffeeringe.de vergleichen. Zikula steht heute viel besser dar als je zuvor. Das wir inzwischen ein Nischensystem in der Verbreitung geworden sind, schreckt mich nicht ab, denn in allen anderen Fragen stehen wir recht gut da. In der Diskussion habe ich eine Zusammenfassung meiner Eindrücke geschrieben und weil Carsten das für eine gute Idee hielt, mache ich daraus mal einen News-Beitrag.
Ich habe in den letzten Monaten mit den verschiedensten OS-Programmen und auch mit kommerzieller Software bei der Arbeit zu tun gehabt (TikiWiki, Serendipity, Wordpress usw.) Ich kann Euch sagen: Das Grass ist NICHT grüner auf der anderen Seite des Zaunes. tikiwiki zum Beispiel ist eine tolle Idee, bei der das komplette CMS nach Wiki-Art funktioniert. Man kann also sehr leicht Seiten erstellen und mit News verknüpfen usw. Der Code ist aber ne Katastrophe, die Bedienung in der Administration komplett wirr und auf Fragen wird im offiziellen Forum nach Wochen geantwortet. Wordpress und S9Y werden immer für die tollen, einfach zu bedienenden Blog-Systeme gehalten. Die Oberflächen sind aber total überladen und im Fall von S9Y wirken sie auch noch lieblos zusammengetackert. Die haben ähnliche Probleme mit dem Einfügen von Bildern in Artikel und wir haben das inzwischen mit Mediashare und Scribite recht gut gelöst. Auf der Code-Seite haben ich mich bei S9Y erst darüber gefreut, dass die auch Smarty verwenden - leider trifft das nicht auf alle Ausgaben zu und man muss dann doch PHP-Dateien hacken wie zu Postnuke .750 Zeiten.
Zikula steht viel viel besser da als es jemals war:
- Wir haben Homepages, die wirklich professionell aussehen.
- Wir haben Module für alle Fälle - Wir haben sogar 3 gute Kalender! Das war früher IMMER der Engpass!
- Wir haben mit dem Cozi eine tolle Entwickler-Infrastruktur, die endlich (im Gegensatz zum NOC) auch funktioniert. In der man richtig arbeiten kann und toll dokumentieren kann.
- Wir haben (finde ich) ein gutes, deutschsprachiges Handbuch, dass sogar eine Menge Entwicklerthemen umfasst.
- Wir haben nicht nur eine Struktur wie früher mit dem BoD, den SC und den Core-Devs - Wir haben einfach Leute, die etwas tun! Das finde ich viel wichtiger. Und wenn diese Leute etwas tun, findet sich schon die richtige Struktur dafür.
- Wir sind gut vorbereitet mit der ExtDB, die sicher noch immer Nachbesserung verträgt, aber deutlich in die richtige Richtung weißt: Wenn man mit Drak spricht, erzählt er, dass die ExtDB an die Modulverwaltung von Zikula angeschlossen werden soll, so dass sich jeder Webmaster per Klick neue Module und Themes installieren kann. Das habe ich mir seit 9 Jahren gewünscht. Jetzt wird ein Weg gefunden, das umzusetzen.
- Es werden endlich die ganzen kleinen, nervigen Sachen in Zikula beseitigt, mit denen wir uns seit Jahren eingerichtet hatten: Wir werden endlich Youtube-Videos direkt in Artikel einbauen können! Willkommen im Web 2.0, Zikula!
- Ich hoffe, dass auch diese blöden Authkey-Nachrichten nicht mehr auftauchen: Ich werde hier doch gleich diesen langen Foreneintrag kopieren, weil ich nicht weiß, ob mir Zikula nicht gleich sagt: "Ätscht, Du hast die Browser-Back-Taste geklickt!"
- Ich finde es großartig, wie sich viele von uns entwickelt haben: Carsten (ich hoffe, ich tu Dir nicht unrecht) war, als er mit Zikula anfing "nur ein Hobby-Webmaster, kein Coder" - heute kennt er sich besser in Zikula aus als die meisten und verzaubert alle Module mit großartigen Interfaces. Gabriel war ein 13-jähriger Junge, der vor allem viele Fragen hatte - jetzt hilft er Axel bei der Programmierung von Modulestudio. So haben sich viele von uns entwickelt.
- Zikula ist auch in der Version 1.3 - gerade aus der Programmiersicht - noch nicht das, was ich mir wünschen würden. Da schaue ich mir manchmal Tutorials anderer Systeme an und frage mich, warum ich bei Zikula diese blöden pntables und inits schreiben muss, wenn ich woanders einfach eine XML-Datei mit den Tabellenstrukturen anlegen kann. Aber Zikula bewegt sich in die richtige Richtung.
- Drak hat einen guten Plan und er zieht ihn durch. Früher hat es tatsächlich viele Diskussionen nicht gegeben, weil es einfach wenig zu diskutieren gab. Oder die Diskussionen sind einfach komplett virtuell geblieben, weil sich am Ende niemand an die Umsetzung gemacht hat.
- Es arbeiten eine Reihe Leute, wie zum Beispiel Axel mit seinem Team, ziemlich still und leise an tollen Sachen - und keiner bekommt es in der Community mit. Zikula ist viel lebendiger, als es die oberflächliche Betrachtung vermuten lässt. Viele User arbeiten einfach ohne viel drüber zu philosophieren oder sich zu beklagen.
Ich würde den Modulentwicklern dazu raten, einfach noch ein wenig mit der Umstellung auf 1.3 zu warten. Dann gibt es halt erst einmal einen Core mit dem nicht alles funktioniert. Das hatten wir doch bei Zikula 1.0 und bei der 1.2 auch.
Die meisten Webmaster lauern doch ohnehin nicht auf Updates - die sehen die Update-Anzeige in ihrer Administration und wenn mal n freies Wochenende mit Regen ist, machen sie das Update. Und Updates sind bei jedem webbasierten System, das ich gesehen habe, kein Vergnügen: Man ist öffentlich mit der Seite, durch das Update funktioniert sie eine Zeit lang während des Uploads nicht und man fühlt sich ausgeliefert und unsicher. Am Ende geht dann doch alles wieder. Ich befürchte, diesen Prozess angenehmer zu gestalten, liegt nicht in der Hand der CMS-Entwickler.
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Kommentare
Eine wirklich gute Zusammenfassung! (irgendwo hab ich das schon einmal gelesen
)
Aber ehrlich: ich sehe das genauso wie Du. Zikula wird ein klasse System. Andere haben Sponsoren und Firmen im Hintergrund. Zikula schafft das aus eigener Kraft (Draks Kraft einmal besonders erwähnt!)
Aber mir kommt es so vor wie in dem Kinofilm und täglich grüßt das Murmeltier. Zu Postnuke Zeiten gab es die Aussage mit der nächsten Version wird alles besser. Dann mit Zikula wird alles besser und nun mit 1.3.0. Aus Nutzer Sicht hat sich meiner Meinung nach nichts gebessert eher verschlechtert den die Nutzer von Zikula werden immer weniger weil es anscheinend für den Otto Normalverbraucher zu kompliziert geworden ist.
Wäre doch schlimm, wenn es mit der nächsten Version nicht mehr besser werden sollte, oder?
Ich glaube nicht, dass der kleiner werdende Nutzerkreis nur etwas mit der Software zu tun hat. Das habe ich ja auch schon geschrieben - eine Menge Projekte haben keine so gute Software wie wir. Viele haben genau die gleichen Probleme, die wir auch schon lange haben. Da ist zum Beispiel das Zusammenspiel von News-Modul und Medien-Verwaltung. Ich habe da noch keine perfekte Lösung gesehen und die bei Zikula ist längst nicht die schlechteste.
Das Internet hat sich verändert: Es sind zwar viel mehr Menschen online, die technisch interessierten Menschen werden aber nicht mehr. Es wird viel mehr "Mitmachen" von hoch-kommerziellen Anbietern geboten. Mit einem Interface wie dem von Facebook, kann ja nicht einmal StudiVZ mithalten. Soetwas setzt aber den Standard. Dann kann man inzwischen einfach bei hunderten Anbietern mit einem Klick Blogs, Galerien oder ganze Communities anlegen. Und den meisten Benutzern ist dann nicht wichtig, dass sie Herr ihrer eigenen Daten sind. Man könnte jetzt sagen, soetwas könne Zikula ja auch anbieten - technisch ist das klar möglich. Aber für uns steckt da ja überhaupt kein Geschäftsmodell dahinter.
Open-Source hat…ls verändert: So ein System wie Joomla ist direkt aus einem kommerziellen System hervorgegangen. Da haben von Anfang an bezahlte Leute dran gearbeitet. Typo3 lebt von einem komplexen Universum aus Agenturen. Für mich hat das aber alles nichts mehr mit dem Gedanken von freier Software zu tun. Ich find es klasse, was wir auch mit beschränkten Mitteln schaffen und für mich ist Zikula eine perfekte Mischung aus einem System, das man einfach installieren und mit Modulen erweitern kann und einem System, bei dem ich Anpassungen vornehmen kann, vom einfachen Template bis hin zum komplexen Modul.
Und wenn Du weiterhin die oben aufgezählten Fakten ignorierst und weiterhin behauptest, dass nichts besser geworden ist, dann ist Dir echt nicht zu helfen. Es ist vieles besser geworden - vielleicht nur nicht in dem Tempo von Facebook und Typo3.
Ganz ehrlich: Ich kann mit Zikula die Seiten erstellen, die ich oder meine Kunden wollen - was will ich denn mehr?
moment:
Quote
so dass sich jeder Webmaster per Klick neue Module und Themes installieren kann
und wegen der überschrift das der nachbar die süßeren Kirschen hat, das klingt so negativ, dabei sind doch gerade die Kirschen des nachbar der Grund noch süßere zu züchten! vielleicht kommen dann noch weitere lang erwartete niemals versprochene und oft abgelehnte Ideen wieder auf die Liste der zukünftigen features,... z.B ein wysiwyg layouter für die themes, versionscheck bzw update reminder wird es ja dann auch geben wenn direkt mit der extdb gekoppelt,...
Das mit den "süßeren Kirschen" bedeutet ja nur, dass es einem immer so vor kommt, als wäre bei anderen Projekten immer alles toll und bei uns total doof. Dass das nicht stimmt, wollte ich mal zusammenfassen.
Die Remote-Installation von Modulen und Themes ist tatsächlich schon länger im Gespräch. Ich hatte aber immer den Eindruck, dass sich nie jemand wirklich Gedanken darüber gemacht hat, wie man das umsetzen kann. Die einfache Lösung: Alle Verzeichnis für immer beschreibbar machen, ist tatsächlich nicht die Lösung, die in Zikula umgesetzt wird.
Überhaupt hat sich Drak für die Zukunft vor allem 2 Ziele gesetzt: Zum Einen will er endlich all die bekannten Probleme beseitigen, mit denen wir uns zum Teil schon lange abgefinden haben. Zum Beispiel hat er die "Passwort vergessen"-Funktion in 1.3 überarbeitet. Man muss weder die Themes- noch die Modulliste "neu generieren" usw. Ich hoffe, dass er auch eine schlaue Lösung gefunden hat, dass man nicht ständig entsetzt auf die Meldung "SIe haben den Zurück-Knopf gedrückt, deswegen habe ich mal Ihren schönen, langen Newsartikel einfach gelöscht" starren muss.
Zum Anderen will er wirklich alte Altlasten rausschmeißen. Es wurden immer noch Module unterstützt, die schon unter Postnuke als veraltet galten. Das ist auch Code, den sich nie jemand angeschaut hat und von dem niemand wusste, ob er überhaupt irgendwie sicher ist.
Was ich mir noch wünschen würde, wäre ein fester Release-Cycle: Angelehnt an Ubuntu gibt es immer im April und immer im Oktober eine neue Version. Häufiger als 2x im Jahr will doch ohnehin niemand ein Update machen. Und dann verrennt man sich auch nicht in neuen Features. Statt zu veröffentlichen "wenn es fertig ist", ist es halt fertig, wenn es veröffentlich ist. Hat ja auch keiner Probleme damit, wenn es mal nicht so viele neue Features gibt.
Hallo,
zur Überschrift:
"Der Nachbar hat immer die süßeren Kirschen"
Das gilt aber auch aus Sicht von Nachbars Garten aus.
Sehr positiv ist der Support !
Ich habe bis jetzt auf jede scheinbar noch so ...ähm.. unbedarfte Frage eine hilfreiche Antwort erhalten.
Auch wenn ich jetzt schon Bedenken habe, ob mein Ajax-lastiges selbstgeschriebenes Modul
mit Zikula 1.3. (1.3.x
) laufen wird, halte ich Zikula für ein recht gutes System
(ohne Joomla oder Typo3 im Detail zu kennen).
Daß das System für User unhandlich sein soll, kann ich nicht glauben. Für den Entwickler ist es meines Erachtens ein mächtiges Werkzeug. (DBUtil, Smarty....)
Die Umstellung auf objektorientierte Entwicklung ist nach außen hin sicher nicht sichtbar, von innen her, nachdem ich mit das Video angesehen habe - doch recht aufwändig. (Auch wenn ich hier einigen Entwicklern widersprechen mag).
Von pnlang - zu gettext, von 1.2. auf 1.3 ist jede Menge Holz. Vor allen Dingen für die QS.
Dennoch ist m.E. die Umstellung auf Objektorientierung richtig.
Welche Gründe gibt es, das Zikula im Markt nur einen kleines Segment beitzen soll. (Denn DAS wäre eigentlich ein KO-Kriterium für ein System)
Gruß
Manfred
Ein Grund ist, dass es Zikula schon so lange gibt. Zikula ist aus Postnuke hervorgegangen, was aus PHPNuke hervorgegangen ist, was aus Thatware hervorgangen ist. PHPNuke war mal quasi das einzige frei CMS, das sich aber nicht weiterentwickelt hat, weil es immer wieder Probleme um die Lizensierung und den Chefentwickler gab. Postnuke hat sich dann abgespalten. Durch die namentliche Nähe und weitere Forks mit der Nachsilbe "nuke" wurde PostNuke oft einfach als "Nuke-Clone" abgetan - spätestens als dann Mambo bzw. Joomla kamen. Die konnten halt ohne existeriende Userbase einfach viele Sachen neu machen, bei denen wir immer drauf achten mussten, dass auch ja der letzte Webmaster noch mitkommt. Trotzdem war Postnuke oft das führende System von der Entwicklungsseite aus gesehen: Wir waren das erste System, das so etwas wie das Cozi heute angeboten hat. Vorher war alles kreuz und quer über Sourceforge und lokale Festplatten verstreut. Wir haben als erste Webstandards aufgegriffen, das System tabellenfrei und HTML-konform gemacht. Wir haben uns als erste Gedanken um Barrierefreiheit gemacht. Wir haben als erste ein Templating eingeführt und das gesamte System drauf umgestellt - was zum nächsten Fork führte. Damals ist eine Reihe Nutzer und Entwickler mit "Envolution" weggelaufen, weil die kein Templating wollten. Wir haben als eines der ersten Projekte eine rechtliche Basis wie die Zikula Foundation geschaffen und einen deutschen e.V. gegründet. Wir waren auch die ersten, die ein System wie Pagesetter hatten, mit dem sich jeder mit ein wenig Interesse sich einfache Module selbst zusammenklicken konnte. Wir haben gleichzeitig immer sehr auf Sicherheit geachtet und darauf, dass möglichst viele User auch größere Update-Schritte mitmachen können. Anders als zum Beispiel Drupal. bei denen Abwärtskompatibilität keine Priorität hat. Wir haben hier auch nur 2 große Schnitte gemacht: Mit Zikula 1.0 ist eine Reihe alter Sachen rausgeflogen und mit der 1.3 passiert das jetzt zum zweiten Mal. Sonst sind das immer kleinere Sachen gewesen, die man relativ schnell nachpflegen konnte. Während der ganzen Zeit als Postnuke hing uns der Ruf eines unsicheren, altmodischen "Nuke-Clones" an, was uns nicht gerade User zugetrieben hat. Wir haben dann beschlossen mit Postnuke 0.8 einen Neustart zu machen. Der Code war quasi komplett neu geschrieben worden, das alte, stark ineinander verwobene System aus Modulen wurde entwirrt, so dass man wirklich ein blankes Kernsystem ohne Module installieren konnte, um es dann ausschließlich mit gewünschten Modulen zu erweitern. Wir haben dann dank einer freundlichen, amerikanischen Firma eine Namensfindung gemacht und sind dann mit Zikula 1.0 gestartet. Das hatte den Vorteil, dass man auch nach außen deutlich gemacht hat, dass das Produkt ein anderes ist. Das hat aber auch den Nachteil gehabt, dass die (eher zweifelhafte) Bekanntheit von Postnuke verloren ging. Wir sind in dieser Hinsicht ein sehr junges Projekt, bei dem nur eine Reihe Engagierter schon sehr lange dabei sind.
Hallo Zusammen,
selber setze ich seit Jahren Zikula (vormals PostNuke) ein und muss sagen, das ich von Anfang an zurecht kam... dadurch das man hier auf sehr viele hilfsbereite Menschen trifft, kam nie der Gedanke auf, auf ein anderes CMS zu wechseln... was nicht heißt, dass ich nicht schon andere getestet habe... leider bin ich schnell zu der Erkenntnis gekommen, dass das was mir vorher auf den Feature Seiten angepriesen wurde, nicht so funktioniert wie ich es mir erhofft habe... manches mal sass ich da und hab mich gefragt, warum so umständlich... in Zikula ging es doch so und so einfacher... wie einleitend gesagt, beim Nachbarn sieht es auf den ersten Blick vielleicht schöner aus, aber schaut man genauer hin hat auch er "Ecken und Kanten", die Probleme bereiten... nur wenn man diese kennt und weiss wie man diese "abrunden" kann, dann lässt es sich schöner leben... ich für meinen Teil bin sehr angetan was diese Versionssprünge angeht, zugleich aber noch zurückhaltend, was die Updates angeht... habe sehr viele Seiten, die mit Pagesetter aufgebaut sind und da hatte ich zu Anfang als Zikula 1.2 rauskam mit dem Update und auch mit dieser UTF 8 Geschichte so meine Probleme. Leider hatte ich danach keine Zeit mehr - ein freies Wochenende und dann noch mit Regen gab es schon lange nicht mehr für mich - um den Wechsel auf 1.2 meiner Live-Seiten vollständig durchzuführen... der Core ansich ist ja auch nicht das Problem, sondern vielmehr die Module...
aber gut, das würde jetzt zu weit für einen Kommentar führen, dafür ist ja dann das Forum da...
in jedem Fall bleibe ich Zikula treu - ganz nach dem Sprichwort - Appetitt kann man sich woanders holen, aber gegessen wird zuhause! In diesem Sinne wünsche ich Zikula noch weitere erfolgreiche Jahre... und sollte nichts unerwartetes passieren, sieht es auch danach aus!
bis dann.
MfG LAMPP
Quote
Und wenn Du weiterhin die oben aufgezählten Fakten ignorierst und weiterhin behauptest, dass nichts besser geworden ist, dann ist Dir echt nicht zu helfen.
Charlie, ich habe nach den Diskussionen der letzten Tage das Gefühl, dass die wichtigen Core-Entwickler zur Kenntnis genommen haben, Zik ist auch für die User da, und sich bemühen, dafür etwas zu tun also bin ich im Moment optimtisch ...
Dass das News-Modul nicht im Core ist, ist Dein Problem? Dann bin ich ja beruhigt. Ich dachte schon, es wäre etwas Schlimmes
Du kannst Dir in der ExtDB das News-Modul suchen und es dann zusammen mit dem Core herunterladen. Dann wird es bei der Installation gleich mitinstalliert.
Das Team arbeitet gerade an einer Distribution in der sind folgende Module enthalten:
- menutree
- MultiHook
- Pages
- Profile
- Scribite
- EZComments
- crpTag
- PageMaster
- News
- Dizkus
- Files
- Multisites
- legal
Habe im Garten ein paar Kirschbäume stehen und bevorzuge die Sauerkirschen - die sind nämlich kleiner. Hat einer mal in letzter Zeit ein Export eines aktuellen 1.3.0-Verzeichnisses gemacht, also ohne .svn-Verzeichnisse? 15 MB, mehr als 3400 Dateien in mehr als 500 Verzeichnissen. Und da ist noch kein Modul dabei, weder News, noch Dizkus noch sonst irgendwas. Das nenne ich jetzt mal etwas übers Ziel hinausgeschossen. Man kann da für ein Release sicher noch was optimieren, aber wieviel?
Kein Wunder, das viele Anfänger damit überfordert sind, alleine der Upload bei einer normalen asynchronen DSL-Leitung dauert ja schon Stunden. Für viele potentielle "Kunden" (ich mag den Begriff an der Stelle eigentlich nicht...) könnte das schon ein KO-Kriterium sein.
Ja, ich fänd es auch superer, wenn ZIkula kleiner wäre. Aber wenn Du es mit Postnuke vergleichst, hat Zikula einfach einen viel größeren Basis-Funktionsumfang. Dazu wurde zu Recht damals beklagt, dass alles viel zu sehr in einander verwoben wurde. Da bestand ein Modul aus im Prinzip 2-3 Dateien. Heute hast Du Templates, Plugins, Auftrennung in Controller und View usw. Es gibt CSS für alles mögliche, was früher als font-Tags im pnHTML ausgegeben wurde. In dem Maß, in dem der Core gewachsen ist, sind die Module geschrumpft. Das war immer unser Ziel, um die Entwickler dabei zu unterstützen, schneller sichere Module zu entwickeln. Wir haben all diese Abstraktionen eingezogen, die dabei helfen, die aber natürlich auch den Core aufblähen.
Gleichzeitig haben sich aber auch die Internetzugänge weiterentwickelt. 2001 hatte ich glaube ich noch ISDN. Heute habe ich eine 16MBit-Leitung, die 1MBit Upstream hat. Sicher ist das auch heute nicht der Standard aber ich denke auch nicht, dass sich jemand anschaut, wie viele Dateien das sind und die dann nicht hochlädt.
ich habs gerade mal getestet. Upload mit einer DSL3000, Upload 448kBits/s (mehr bekomme ich leider nicht), die hat heute schon fast jeder für einen kleinen Preis. Ein Webmaster sollte sich da mindestens DSL6000 leisten. Die Datei war 6,3MB groß, neue Module für Z 1.2.3. Uploadzeit: 11min Für 15MB würde das max. 30 Minuten bedeuten, wenns schlecht läuft. Das sind Minuten und keine Stunden. Damit ist wohl kaum einer überfordert und man macht das ja auch nicht jeden Tag.
Manchmal geht nicht mehr als DSL 3000, aber darum gehts ja nur am Rande. Mir ging es um die Größe allgemein. Und dazu muss der übliche Anfänger es auch noch schaffen, das Paket auf dem Server auszupacken, sonst stimmt die ganze Rechnung nicht.
Sagt mal, wenn wir es späte schaffen, Module nachzuladen usw. Wäre es dann nicht auch möglich, nur einen kleinen Installer hochzuladen, der dann das eigentliche Paket direkt von unserem Server auf den Webspace zieht? Piwik zum Beispiel kann man komplett aus sich heraus updaten, ohne selbst etwas laden zu müssen.
Ja. Piwilk könnte ein Beispiel, obwohl ich auch schon 2 mal Probleme hatte, weil die chmods nicht richtig waren Ich sehe das Problem noch immer auf dem jeweiligen individuellen Server, und ich traue mich nicht zu sagen, wieweit ein Installer hier das tun kann, was er soll...
...ist für Anfänger in meinen Augen eher ein Problem. Die Dateien tragen dann meist den Benutzer des Webservers als Besitzer und wenn dann der normale Nutzer die Dateien nicht mehr per FTP löschen kann wirds wieder spannend....
Das Problem ist nicht die größe sondern die anzahl der dateien und wie die ganzen ftp browser arbeiten (listing holen datei hochladen listing holen,...), egal wie aber das muss besser werden,... ich habe früher nie geschafft ALLE Dateien fehlerfrei hochzuladen,... (sogar damals professionelle lizensgebühren für so tolle ftp browser hingelegt,... hätte ich auch für nen installer spenden können,...) Muss man denn jede Serverkonfiguration unterstützen? wichtig ist nur das man weiss nach was für einer konfiguration fragen muss. und warum nicht positiv und negativ listen führen?
Abgesehen von der Gesamtgröße: Ich nutze FileZilla, habe SVN-Verzeichnisse sowieso ausgeblendet und lade 6 Dateien gleichzeitig hoch. Somit ist das bei meiner 6000er Leitung in weniger als vier Minuten erledigt.
Ich arbeite sowieso immer auf nem kleinen SharedServer. Ohne SSH etc. Mein umständlicher Workflow: Update sämtlicher Repositories lokal auf meiner Windows-Maschine, FTP Upload und jede Datei wird immer erst lokal (kein lokaler Apache) bearbeitet. Somit lade ich den Core quasi mehrmals täglich hoch. Und ich musste eher selten auf den Server warten.
…dann sind wir ja auf dem richtigen Weg
Zikula 1.1 = 12.1MB, 3,823 files
Zikula 1.2 = 17.8MB, 4841 files
Zikula 1.3 = 15.9MB, 3639 files
...sind schön, wenn sie funktionieren. Leider lassen aber viele Webhoster nur eine FTP-Verbindung gleichzeitig zu.
Vor einigen Wochen habe ich eine Zikula 1.2-Instanz mit ein paar zusätzlichen Modulen mal komplett auf einen All-Inkl-Server per FTp geladen. Nach mehr als 6 Stunden FTP-Upload waren alle Dateien oben. Das ist eindeutig zu lange. Die Anzahl der Dateien zu verkleinern und richtig auszumisten wäre eine gute Sache.
sich mal über die Profilierung von Zikula Gedanken zu machen. Nach meinem Eindruck wird hier alles *irgendwie* weiterentwickelt. In Postnuke-Zeiten hatte man vier oder fünf wirklich ernst zu nehmende konkurrierende Lösungen zur Auswahl. Heute sind es nach cmsmatrix.org insgesamt mehr als Tausend und die solide funktionierenden open source-Lösungen gehen in die Hunderte. Anders als damals gibt es heute auch etablierte "Platzhische" (typo3, Joomla, Drupal). Letztere sind etwa in Sachen Funktionssicherheit und Modulevielfalt von einer so kleinen Entwicklergemeinschaft, wie sie Zikula hat, nicht mehr zu schlagen. Ich betreue als Webmaster neben Zikula seit Jahren einige Joomla und Drupal-Installationen. Dabei macht mir die Zikula Installation mit Update etc. mit Abstand den meisten Aufwand. Backups der anderen Installationen vor dem Update waren immer nur Formsache. Ich habe sie nie gebraucht. Bei Zikula waren sie überlebenswichtig. Dennoch halte ich Zikula für ein sehr sinnvoll und intelligent aufgebautes System. Die "Killerapplikation" von Zikula könnte das Rechtesystem, das nahtlos mit dem Kategoriensystem (das für mich in den Core gehört) zusammen spielt, sein. Wenn man das dann noch für alle Module gleichermaßen durchführt, hat man etwas, womit selbst die großen Systeme noch Schwierigkeiten haben.
Ich denke auch, dass mit der Veränderung vom "Clan-CMS" zum mächtigen Web Framework auch ein Überdenken unserer Mindestanforderungen an den Host erfolgen sollten. Gratis- bzw. Junk-Hoster sind einfach schlecht für unseren Ruf, also lasst sie uns doch gleich zu Beginn ausschließen. Dann sind nicht wir das Problem, sondern der Host - was ja auch der Realität entspricht.
Und sorry, ein Hoster der heute noch immer nicht zumindest SFTP - eigentlich aber SSH in einer Jailshell - anbietet, sollte nicht die Basis für eine Zikula Installation sein. Wozu geben wir uns so viel Mühe das Framework sicher zu gestalten, wenn es dann auf veralteten unsicheren Betriebssystemen installiert wird? Und wozu machen wir Zikula super performant, wenn dann darunter die Billighosts sofort einbrechen?
Greetings, Chris
Tja, mit der Strategie und der Festlegung ist das so eine Sache. Wie gesagt: Als Postnuke gestartet ist, war es einfach mehr oder weniger das einzige System, mit dem auch nur ein wenig technisch Interessierte eine eigene Homepage einrichten konnte. Eine Ausrichtung brauchte man damals nicht.
Immer wieder gab es in den letzten Jahren Diskussionen über die Ausrichtung und immer hat jeder sich dafür eingesetzt, dass genau er selbst Zielgruppe sein soll. Der Anfänger will ein System, das möglichst simpel ist und der Profi will alles anpassen können. Auf Grund der Breite der aktuellen Installation können wir uns schlecht festlegen auf eine bestimmte Art Internetseite: Wer ist dafür, dass Zikula sich auf Shops konzentriert? Wer ist dafür, dass Zikula sich auf Podcasts konzentriert?
Ich glaube, wir brauchen vor allem eine gute, schlanke Distribution, die Pages, News, Scribite und eine Medienverwaltung perfekt miteinander verbindet. Wer sich das installiert, kann schnell das umsetzen, was die meisten Internetseiten benötigen. Wenn es dann möglich ist, tatsächlich per Modulverwaltung Module nach zu installieren, wäre es es total einfach Kommentare in den News einzubauen. Dann wäre es total einfach ein Forum oder einen Kalender dazu zu nehmen. Und so ist es im Moment geplant.
Und ich finde dann haben wir ein nettes kleines System, das einfach zu installieren und zu erweitern ist und mit dem auch Profis tolle Projekte umsetzen können.
Es gibt viele viele Open Source Projekte, die von viel weniger Entwicklern getragen und von viel weniger Nutzern genutzt werden. Aber wenn eine Software das tut, was diese Leute brauchen, dann ist es doch genau das Richtige. Das ist doch gerade der Vorteil von Open Source, dass es eben nicht davon abhängt, dass man eine möglichst große Zielgruppe anspricht, weil man sonst nicht wirtschaftlich wäre.
@ Chris: ich denke dass Zik schon auf einer durchschnittlichen Serverumgebung laufen sollte, ich habe auch Kunden, die einfach irgendeinen
Server irgendwo gebucht haben, bevor sie mich kontaktiert haben, und ein Umzug, bevor noch irgend eine Arbeit von meiner Seite geleistet hat, ist nicht so leicht zu argumentieren ...
@ Steffen: ein kleines nettes System, mit dem ein Neueinsteiger etwas anfangen kann, ist sicher gut und sollte promotet werden ...
Aber dazu gibt es Webdesigner, wie mich, die wirklich alles anpassen wollen und müssen, egal ob Shop oder Podcast ...
Zik ist dafür sicher kein schlechtes, weil flexibles System, besonders, wenn die Entwicklung auch in die Richtung läuft, die in den letzten Tagen zumindest angesprochen wurde ...
Und wenn man sich da anmelden kann, ohne gleich herausgeworfen zu werden
über Ajax sollte man nachdenken ...
Jedenfalls, mich hat noch nie ein Kunde gefragt, auf welchem System seine Seite läuft. Und hier gibt es sicher noch mehrere, für die Zik interessant sein könnte - ohne es als (brrrr ...) Nischenprodukt sehen, deklarieren etc. zu sollen. Das wäre eine andere Form der Promotion, eine andere Zielgruppe.
Als nebenberuflicher Webdesigner arbeite ich schon seit über 7 Jahren mit Zikula (bzw. Postnuke). Ich habe damit schon eine beachtliche Menge an Webprojekten umgesetzt und war bisher von der Flexibilität und der Anpassbarkeit begeistert. Vielen CMS-Seiten konnte man recht schnell ansehen (und kann man z.T. heute noch) welches CMS dahinter steckt, weil das Layout ziemlich "eingeschränkt" war. Das hat sich bei Zikula durch das Templating ziemlich leicht verändert und meien Kunden sind durch die Bank zufrieden. Gerade vor Kurzem habe ich eine Seite von "RedDot" auf Zikula umgelegt und die Kunden sind begeistert von der leichten Bedienbarkeit.
Dazu muss ich aber sagen, dass ich alle Seiten mit Pagesetter einrichte und den Kunden die Seite so vorbereite, dass Sie sich in kein "Redaktionssystem" einarbeiten müssen, sondern ein minimales Redaktions-Menü haben und ansonsten den schönen kleinen Hinweis "ändern" am Textende.
Leider liegt auch hier gerade mein aktuelles Problem: 1. Seit der Umstellung auf uft8 läuft Pagesetter nicht wirklich rund und ich habe in Pagemaster keine Alternative gefunden (noch nicht). 2. Bei meinem Provider Hosteurope, bei dem ich eigentlich nie Probleme habe und der schnelle und sichere FTP-Verbindungen anbietet (und das zu echt günstigen Preisen), lassen sich die neuen Versionen von Zikula nicht installieren, weil der Datenbankname wohl ein Bindestrich hat.
Diese beiden Fakten haben mich daran gehindert bei den Updates mit zu gehen und ich habe langsam die Befürchtung, dass ich entweder mit meinen Projekten (die immer mehr werden - zum Glück) völlig hinter her hinke oder ich noch viel Arbeit für die Updates vor mir habe. Oder ich suche doch nach einem alternativen System, was ich aber ziemlich traurig fände.
ABER, vielen Dank all denen, die sich hier engegagieren und die einen klasse und sehr kompetenten Support leisten. Ich weiß das sehr zu schätzen!!!
Quote
Diese beiden Fakten haben mich daran gehindert bei den Updates mit zu gehen und ich habe langsam die Befürchtung, dass ich entweder mit meinen Projekten (die immer mehr werden — zum Glück) völlig hinter her hinke oder ich noch viel Arbeit für die Updates vor mir habe.
Genau so, geht es mir auch im Moment... manche Seiten kann man nicht einfach mal so im vorbeigehen updaten! Da ist meistens hinterher sehr viel Handarbeit nötig...
Deshalb frage ich mich, ob es unbedingt notwendig ist den Core aktuell zu halten... wenn die Seite läuft dann läuft sie... denn der Anwender oder Besucher merkt fast keinen Unterschied... also warum updaten? Aus Sicherheitsgründen? Gibt es denn ernsthafte Lücken auch in den älteren Versionen? Kann mich nicht erinnern dass das in der letzten Zeit gemeldet wurde und wenn dann nicht öffentlich!
Ich entwickel eine Projektverwaltung mit der 1.3. Es gibt zwar noch ein paar Kleinigkeiten die in der 1.3 nicht korrekt funktionieren, aber ich warte mal ab, bis diese offiziell ist. Ich hoffe ich trete jetzt nicht in ein Fettnäpfchen, aber was Zikula wirklich gut tun würde, währe eine ähnliche Modulverwaltung wie in Typo3 (Extensions). Abfrage ob eine neue Version eines Modules vorhanden ist und dieses bei Bedarf installieren bzw. ein Upate durchführen. Ich meine jetzt nicht die Diskussion ob es damit auch Probleme geben kann. Aber es würde der Modulverwaltung auf jeden Fall einen professionelleren Touch geben.
Torsten.E
Weil sich die Probleme immer wieder lösen lassen. Hosteurope hier klingt nach erledigt. Wenn ich mir nur meine eigene Liste der letzten Woche so ansehe wird immer geholfen oder man kann sich zum Teil auch selber helfen. RSS ging gar nicht, die Performance war merkwürdig, Mediaattach konnte aus scribeit Bilder nur im Admin Mode hochladen, die Content Plugins für News und Postcalendar konnten nur mit einer Kategorie und, und, und.
1.3 bin ich mal gespannt wann die kommt. Das Core mag laufen, ein Upgrade meiner produktiven Umgebung sieht aber noch sehr, sehr komisch aus.
Ich kann mich lasker nur anschließen - Zikula bleibt auch meine erste Wahl. Inzwischen betreibe ich diverse Seiten - teilweise sogar noch mit PN 0.764, teilweise mit Zikula 1.12. Ein Update auf 1.2 habe ich nach ersten Tests verschoben ... und genau hier liegt für mich der Hase im Pfeffer: Was nützt es mir, wenn das Core-System z.B. auf Gettext umgestellt wird und auch sonst tolle neue Features für die Modulentwickler enthalten sind, ohne dass die (mir) wichtigen Module damit was anfangen können? Ist irgendwie so wie beim iPhone: Kauf' Dir nie 'ne 0'er Version, sondern warte mindestens bis zum ersten Update. Auch das Argument mit den inzwischen 3 funktionsfähigen Kalendern hat zwei Seiten: Schön, wenn man die Wahl hat, aber auf der anderen Seite unschön wenn 3 Kalendermodule mit jeweils tollen Features aufwarten, man aber im konkreten Fall eigentlich eine Mischung aus allen 3 Modulen bräuchte. Allerdings: Bei den anderen Systemen (Joomla, Drupal etc.) sieht's noch wesentlich schlimmer aus.
Die zentrale Modulverwaltung hört sich auf jeden Fall gut an und geht IMHO in genau die richtige Richtung.
Was dann (in meinen Augen) noch fehlt wäre eine Vereinheitlichung in der Bedienung - vor allem im Admin-Bereich. Bisher kreiert jeder Modulentwickler seine GUI nach gutdünken - im Extremfall für den Endanwender sogar noch ganz anders als für den Admin. Der eine arbeitet mit dynamischem HTML/CSS und/oder AJAX, der andere hat noch klassische "Bearbeiten"-Links usw. und so fort - manchmal wirklich grauselig. Ich würde mir wünschen, dass es für die Bedienelemente eine überschaubare Anzahl an CSS-Elementen gibt, die jedes "ordentliche" Modul zu verwenden hat. So ist auf jeden Fall schon mal sichergestellt, dass die Bedienung des Gesamtsystem konsistent ist. Will ich das "look & feel" umstellen, reicht es aus, einige wenige CSS-Klassen zu ändern und schwups, hab' ich den Stil der gesamten Webpräsenz geändert - durchgehend, durch alle Module und bei Bedarf sogar mit den Themes benutzerdefiniert.
Grundsätzlich bleibt aber Zikula wie bereits gesagt meine allererste Wahl. Zum einen wegen Smarty und zum anderen wegen des Berechtigungskonzept (wobei ich die Benutzerrechte manchmal doch schon vermisse - die Anzahl meine Gruppen wird manchmal doch schon unübersichtlich)
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